Interkultureller Garten Hamburg-Wilhelmsburg

2005 - 2007


Selbst verwaltetes Gartenprojekt für Deutsche und Migranten in
Hamburg-Wilhelmsburg - temporäres und mobiles 'Urban Farming' - Projekt

 

In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk Hamburg-Harburg, der Umweltbehörde und des Zukunftsrates Hamburg konnte die Anlage kleiner gemeinsam bewirtschafteter Gartenparzellen für Familien aus 20 Nationen auf dem ehemaligen Raffinerie-Standort am Veringkanal realisiert werden. Da zur Zeit der Vereinsgründung nur ein Standort mit stark kontaminiertem Boden zur Verfügung stand, erfolgte die Anlage der Gärten in mobilen Gewebe-Containern ('Bigbags') auf bodenunabhängigem Substrat.


Die Aufgaben des Büros BUNK Landschaftsarchitekten bestanden in der Standortsuche, Beratung, Unterstützung sowie bei der Einwerbung von öffentlichen und Sponsoren-Geldern.

 

Der Verein 'Der interkulturelle Garten Hamburg-Wilhelmsburg e. V.' ist inzwischen selbst organisiert und verwaltet. Er bietet für seine Mitglieder (meist Mütter und Kinder mit Migrationshintergrund ) ein umfangreiches kulturelles und sprachliches Unterstützungsangebot. Das Angebot eines eigenen Gartens ist eine guter Weg um mit Frauen und Kindern aus patriarchalisch geprägten Gesellschaften in Kontakt zu kommen. Vielfach hatten diese Frauen in ihrer Heimat eigene Gärten, mit denen sie zur Versorgung ihrer Familie beitragen konnten.
Dieses Projekt wurde zwischenzeitlich von der 'internationalen gartenschau hamburg 2013 gmbh' (igs) und der 'IBA Hamburg GmbH' (IBA) unterstützt. Nachdem der Boden am Standort Veringkanal saniert worden war, konnte der Interkulturelle Garten auf normalen Boden umziehen und in den öffentlichen Veringkanal-Grünzug integriert werden.

 
 
 
 

Einweihungsfest mit Büffet und Pflanzenmarkt / bepflanzte BigBags 2006

 
 
 
 

Die Beete der Interkulturellen Gärten im August 2015

 

www.interkgarten.de